Winterpause

Das Herbstsemester ist endlich vorbei. Letzte Woche hatte ich meine letzten Abschlussprüfungen an der Uni, und nun kann ich mich einmal richtig entspannen bis die Uni im Januar 2019 wieder beginnt. "Entspannen" heisst in diesem Sinne keine Vorlesungen zu besuchen und den Kopf mal ein bisschen durchzulüften, denn über die Weihnachtsferien wird weiter trainiert.

Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal die Weihnachtsfeier nicht zu Hause verbringen, sondern in den Vereinigten Staaten bleiben. Grund dafür sind die lange Flugzeit und der Jetlag, welcher ich für nur eine Woche daheim in Kauf nehmen müsste. Ausserdem plagte mich in letzter Zeit mein Rücken vom langen Herumsitzen (lernen). Deshalb denke ich, dass eine 14-stündige Reise mit dem Flugzeug wohl nicht die beste Idee wäre. Neben meinen Rückenstrapazen geht es mir aber sehr gut und ich bin, wie immer, top motiviert zu trainieren.

Der nächste Höhepunkt aus sportlicher Sicht werden die SEC (South Eastern Conference) Championships im Februar und die Schweizermeisterschaften vom 21. - 24. März sein. Ich hoffe sehr, dass ich mich auch für die NCAA (National Collegiate American Association) Meisterschaften qualifizieren kann, welche Ende März statt finden. Wir werden sehen, ob es reicht, aber ich glaube, dass ich eine gute Chance habe, dies zu realisieren. Das würde natürlich dann auch bedeuten, dass ich ca. 3 Wochen an der Uni fehlen würde. Es könnte also eine ziemlich stressige Zeit werden. Bis es dann soweit ist, geht es noch eine Weile, darum geniesse ich momentan einfach die schneefreien Weihnachtsferien in Baton Rouge.

Mid Season Meeting (College Station)

Mittlerweile auf der 6-stündigen Busfahrt zurück nach Baton Rouge, schaue ich auf 3 spannende und erfolgreiche Wettkampftage zurück. 

Am Dienstag um 8 Uhr morgens ging die Reise nach College Station (Texas) los. Kaum angekommen, ging es schon zum Wettkampfpool, wo wir ein gemeinsames Aufwärmen (an Land, sowie im Wasser) durchführten. Der Pool der Texas A&M Universität bietet alles, was man sich als Schwimmer wünschen kann: Ein schnelles Becken (50m mit verschiebbaren Wänden), eine grosse Zuschauertribüne, Whirlpools Sprungbecken und zu guter Letzt viel Platz für die Schwimmer. Nach dem gemeinsamen Warm-up ging es ab ins Hotel und um 10 Uhr wurden die Lichter gelöscht. 

Am Mittwoch startete ich den Wettkampf mit dem 200y-Lagen Rennen. Im Vorlauf konnte ich mir, mit einer Zeit von 1:48.73, einen B-Finalplatz sichern. Mit der Vorlaufzeit war ich ziemlich zufrieden, aber ich wusste, dass ich im Finale noch einiges schneller sein kann, wenn ich die Wenden richtig erwische. Am Nachmittag ging es dann wie angenommen noch einmal wesentlich schneller, und mit einer Zeit von 1:47.18 konnte ich eine sehr gute persönliche Bestzeit feiern. Dies hätte im A-Finale für den 7. Schlussrang gereicht. Kurz nach dem 200y-Lagen Rennen startete ich in der 4x100y Lagen-Staffel und konnte auch dort mit einem Split von 53.35 sehr zufrieden den ersten Wettkampftag abschliessen. Im Allgemeinen konnte das ganze Louisiana State University-Team einen guten Start verzeichnen.

Am Donnerstag ging es weiter mit dem 100y-Brust Rennen, welches ich am Morgen mit einer Zeit von 54.24 beendete. Im A-Finale konnte ich mich dann noch einmal leicht steigern, und ich schlug mit 53.97, ganz knapp unter der 54 Sekundenmarke auf Rang 4, an. In der 4x50 Lagenstaffel belegten wir hinter Texas A&M und Hawaii auch Rang 4. Etwas genervt von den vielen 4. Plätzen ging es weiter mit dem dritten und letzten Wettkampftag. 

Als ich am Morgen aufstand wusste ich, dass es wohl ein eher schwieriger Tag sein wird. Die Nase blockiert und allgemein ein bisschen geschwächt trat ich meine Paradedisziplin 200y Brust an. Mit einer super Zeit von 1:57.47 konnte ich mich als Zweiter für den A-Final qualifizieren. Leider konnte ich am Nachmittag meine Leistung nicht bestätigen und landete etwas enttäuscht auf Rang 5 (1:58.39). 

Auch wenn der Abschluss, aus meiner Sicht vor allem wegen der schwächelnden Gesundheit,  nicht wirklich gelingen wollte, kann ich trotzdem mit meiner Leistung zufrieden sein. Da wir nur ein sogenanntes Drop-Taper im Voraus hatten, rechnete ich ehrlicherweise nicht mit persönlichen Bestzeiten. Umso besser ist es jedoch im Nachhinein, dass ich diese realisieren konnte.

Nun heisst es in den nächsten Wochen, die Rennen zu analysieren und eventuell noch ein paar Änderungen im Training oder Technikverbesserungen vorzunehmen. 

 

Als „Student-Athlete“ verpasste ich diese Woche leider auch Prüfungen, die ich dann nächste Woche nachschreiben kann. Viel Spass erwartet mich also noch an der Uni. Dies kann aber noch ein bisschen warten, da ich immer noch 3 Stunden Busfahrt übrig habe bis zum Ziel. Ich probier dann mal zu schlafen, was nicht gerade einfach ist in einem Car. LG Luca

 

Viel um die Ohren

Nur gerade 3 Tage nach der Rückkehr von Kentucky schwammen wir gegen SMU (Southern Methodist University) und Loyola University zu Hause in Baton Rouge. Obwohl SMU ein paar Rennen für sich entscheiden konnte, zeigten wir ihnen ganz klar, wem der Pool gehört!

Ich konnte über 100y Brust, 200y Lagen und 4x100y Lagen-Staffel jeweils den ersten Platz für die LSU Tigers sichern, und über die 200y Brust Distanz belegte ich mit einer guten Zeit von 2:02.38 den zweiten Rang. 

 

 

Am Ende des Wettkampfes siegten wir gegen SMU in 186-110 und gegen Loyola 234-41. 

100y Brust 56.45 

200y Lagen 1.51.71

 

Momentan sind wir gerade auf der 6-stündigen Busfahrt nach College Station in Texas, wo wir in den nächsten 4 Tage unser „Mid-Season-Meeting" haben werden. Wir sind zum ersten Mal in dieser Saison "getappert" und bereit schnell zu schwimmen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Drückt mir die Daumen! Euer Luca

 

Am folgenden Dienstag flogen wir mit einem Charterflug nach Kentucky, wo wir gegen die Universität of Kentucky antraten. Obwohl wir die erste Staffel gewinnen konnten, mussten wir schon bald einsehen, dass das gegnerische Team stärker war. Speziell in der Breite hatte Kentucky viele gute Schwimmer, welche jeden möglichen Punkt, den wir gebraucht hätten, einsacken konnten. Wir wussten im Vorfeld schon, dass wir mit einem reduzierten Team im Nachteil sein werden, und dies zeigte sich auch klar.

Über meine Rennen 100y Brust und 200y Brust schlug ich jeweils als Zweiter an. Dies war ärgerlich, da ich speziell im 100m Brust mit der Zeit, welche ich eine Woche zuvor gegen Florida geschwommen bin, das Rennen für mich entschieden hätte. 

In der Staffel konnte ich dann jedoch meine Leistung bestätigen, und dies verhalf dem Team schlussendlich zum Sieg über die 4x100y Lagen-Staffel. Am Ende des Wettkampfes war der Frust gross und das Resultat mit 189-109 eindeutig, da einige unserer Schwimmer nicht fokussiert waren und auch nicht bis zum Ende gekämpft hatten. Dies war schlussendlich für die Trainer Grund genug, ein Team-Meeting zu halten und einigen Schwimmern ins Gewissen zu reden, ob sie wirklich weiterhin dieses Team unterstützen wollen. Ich wusste jedoch, dass ich damit nicht gemeint war, da ich nur knapp meine Bestzeiten verpasst hatte und bei jedem Rennen auf  Rang 1 oder 2 platziert war, ausser im 400y Lagen-Rennen (4. Rang).

 

 

Nach Washington DC nahm der normale Tagesablauf - vollgepackt mit Vorlesungen und Trainings - wieder seinen Lauf. Dies bedeutete für uns Schwimmer, dass wir eine kurze Verschnaufpause vom Wettkampfstress erhielten. 

Am Freitag nach dem Wettkampf in Washington DC stand schon das nächste Meeting vor der Tür. Die Florida Gators kamen zu unserem Heimpool und lieferten uns ein gutes Dual-Meet. In den kürzeren Distanzen konnten wir einige gute Siege für uns entscheiden und auch in den Staffeln, zeigten wir von unserer starken Seite.

Schlussendlich gewann Florida jedoch in 164.5-104, da sie speziell über die längeren Distanzen ihre  Punkte sammelten. Klar zu sehen war jedoch, dass das Florida-Team mit dem Verlust von Caeleb Dressel und anderen Seniors an Dominanz verloren hatte.

 

 

 

Trimeet vs. Navy und Uconn (05. - 06.10.18)

Am Mittwoch ging es los auf unsere Reise nach Washington DC, wo wir am Freitagabend und Samstagmorgen gegen die Navy University und gegen das Team von der University of Connecticut antraten. Bevor wir jedoch den Wettkampf starteten, konnten wir am Donnerstag, nach einem längeren Aufwärmen im Wettkampfpool, nach Washington DC gehen, um Attraktionen wie das Weisse Haus, das Memorial Monument und die Lincoln Statue anzuschauen. Während der Sightseeingtour hatten wir viel Spass, und das Team war in einer sehr guten Stimmung und bereit für die kommenden Wettkampftage.

Am Donnerstagabend hielten unsere Teamcaptains noch eine Rede, damit auch jeder Einzelne vom Männerteam motiviert gestimmt den Wettkampf am Freitag antrat.  Am Freitagnachmittag starteten wir, nach der nationalen Hymne und unserem eigenen „Schlachtruf“, mit dem normalen Wettkampfprozedere. 

Als erstes startete ich über die 100 yards Brust in der 400 yards Lagenstaffel. In einer Zeit von ca. 55 Sekunden verhalf ich unserem Team zu einem klaren Sieg. Über 200 yards Lagen konnte ich meine Leistung nicht wie erwünscht zeigen und beendete mein Rennen in einer Zeit von 1:54.4. Mitwirkend für die mässige Leistung im Rennen war das Herzrasen, welches meinen Puls schon nach den ersten 100 yards hochschiessen liess. Nach einer 30min-Pause schwamm ich über 200m Brust in einer Zeit von 2:02.6 nur haarscharf am ersten Platz vorbei und belegte Platz 2 mit einem Rückstand von 6 Hundertstelsekunden. 

Diese Niederlage konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen,und darum schwamm ich am Samstag morgen die 100-yards-Brust-Distanz extra schnell, um es meinem Rivalen von Navy zurück zu zahlen. Dies funktionierte sehr gut, und ich konnte mit einer Zeit von 56.52 einen Sieg feiern. Zuvor schwamm ich noch die 200 yards Lagen Staffel, in welcher wir, wie schon am Vortag, dominierten und den Sieg für unser Team entscheiden konnten (Br-Split 25.60). Über 100 yards Lagen führte ich meine Siegesserie fort und konnte das Rennen in einer Zeit von 51.4 für mich entscheiden. Zum Schluss zeigte ich auch in der 400 yards Freistilstaffel eine solide Leistung. 

Am Ende des Wettkampfes lautete das Resultat:

LSU 201 - Navy 152 

LSU 283 - Uconn 64

Schwieriger Start ins neue Semester

Das zweite Studienjahr, in Amerika auch „Sophomore year“ genannt, hat bereits vor einigen Wochen angefangen. Seit dem Semesterbeginn hat sich schon einiges getan, und ich kann es am Passendsten als ein „Erwachen“ beschreiben!

Nach einer langen, ruhigen Tapperingphase mit dem Wettkampfhighlight in Samara (RUS) musste ich ja irgendwann wieder zur Routine und zum harten Trainingsalltag zurückkehren. Zu Beginn dieses Semesters wurde ich jedoch ein bisschen ins kalte Wasser geworfen, da ich wegen den Militärischen Weltmeisterschaften in Samara die erste Studiumswoche verpasste und mein Körper durch das viele Reisen und den Jetlag etwas geschwächt war. Dies zeigte sich einerseits im Schwimmbecken sowie auch im Vorlesungssaal durch Müdigkeit und vermehrtem Herzrasen, an welchem ich häufiger leide, wenn ich ausgelaugt bin. Zusätzlich besuche ich in diesem 3. Semester erstmals auch spezifische Ingenieurvorlesungen, welche deutlich zeitaufwändiger und anspruchsvoller sind. Doch was wäre wohl das Leben ohne Herausforderungen, die man zu meistern hat? Jede Herausforderung prägt einem, man lernt daraus und man wächst und entwickelt sich weiter.

Seit dem Semesterbeginn bin ich darum fleissig am Büffeln und versuche meinem Körper regelmässig 8 Stunden Schlaf zu erlauben, was jedoch schwierig einzuhalten ist, da ich für meine frühen Trainingseinheiten bereits um ca. 5 Uhr morgens aufstehen muss. Das heisst wiederum, dass ich am Abend zuvor nicht zu lange lernen sollte… 

Momentan besteht mein Alltag also vor allem aus Lernen, Vorlesungen, Training, Schlafen und Essen.

 

Ein üblicher Tagesablauf sieht dann etwa so aus: (Bsp. Montag, Mittwoch, Freitag)

05:10 Uhr Aufstehen

05:45 Uhr - 08:00 Uhr Morgentraining (besteht aus Kraft- und Schwimmtraining)

08:30 Uhr - 09:30 Uhr erste Vorlesung „Landscape Architecture“

10:30 Uhr - 11:30 Uhr Vorlesung „Statik“ 

11:30 Uhr - 12:30 Uhr Mittagessen 

12:30 Uhr - 13:30 Uhr Vorlesung „Thermodynamik“

13:45 Uhr - 14:00 Uhr Aufwärmen beim Pool

14:00 Uhr - 16:00 Uhr Schwimmtraining

16:30 Uhr  Zuhause 

17:00  Uhr- 20:30 Uhr Zeit zum Lernen

21:00 Uhr - 22:00 Uhr  Zeit zum Schlafengehen

 

Zwischen den Vorlesungen esse ich meistens Snacks, damit mein Körper für das Nachmittagstraining bereit ist oder ich lerne für eine Vorlesung/Prüfung.

CISM Militär-WM Samara (18. - 22.08.18)

Nach 2 Wochen Vorbereitungslager in Tenero ging die Reise nach Russland endlich los. Am Donnerstag, dem 16. August flogen wir von Zürich über Moskau nach Samara. Am Flughafen wurden wir nach unserer problemlosen Reise bereits von russischen Soldaten empfangen und mit den neuen Bussen von der diesjährigen Fussball WM zum Hotel Volga, welches - wie der Name schon sagt - direkt an der Wolga liegt, gebracht. 

Am nächsten Morgen hiess es für uns Schwimmer zuerst mal den Wettkampfpool auszuprobieren und unsere Muskeln nach der langen Reise zu lockern. Am Abend nahmen wir, wie auch alle anderen 11 Nationen, an der Eröffnungsfeier teil, die aus Marschieren, Begrüssungsreden und traditionellen Tanz- und Gesangsaufführungen bestand. Die anwesenden Nationen dieses Jahr waren Brasilien, Russland, Deutschland, Frankreich, Chile, China, Korea, Slovakei, Luxemburg, Zypern, Polen und natürlich die Schweiz.

An diesen Militärweltmeisterschaften gelang mir - wie auch schon im Vorjahr in Rio - der Exploit leider nicht. Trotz sehr guten Trainingszeiten im Vorfeld und grossen Erwartungen konnte ich meine persönliche Bestzeiten in meinen Hauptrennen (100 und 200m Brust) nicht erreichen.

Nach dem Rennen war ich darum etwas frustriert und brauchte etwas Zeit, um die Emotionen zu verarbeiten. 

Nachdem ich mir wieder einen klaren Kopf verschaffen konnte, merkte ich, dass die Leistungen eigentlich gar nicht so schlecht waren, denn in beiden Rennen konnte ich meine Zeiten im Vergleich zum Vorjahr in Rio klar verbessern. Man möchte als Schwimmer natürlich immer gerne neue Bestzeiten schwimmen, aber dies benötigt Geduld und viele harte Trainingseinheiten. Da ich mich momentan immer noch in der Anpassungsphase des Umfeldes in Amerika befinde, sollte ich mir darüber aber nicht den Kopf zerbrechen. Immerhin reichte es mir mit den geschwommen Zeiten 3 mal von insgesamt 4 Rennen in das Final. Dabei verpasste ich über die 200m Brust Distanz das Podium nur knapp mit 2.15.48 auf dem 4. Schlussrang. 

Erfreulich war für mich besonders der erste Wettkampftag, an dem ich meine persönliche Bestzeit über 50m Brust das erste mal unter die 29 Sekunden-Marke drücken konnte.

Dies zeigt mir deutlich, dass das amerikanische Training mit dem schnellkräftigen Krafttrainingseinheiten auch Früchte trägt.

 

Resultate:

50m Brust 28.97 VL (PB)

50m Brust 28.98 F (7. Platz)

50m Rücken 28.44 VL (PB)

100m Brust 1.02.89 VL

100m Brust 1.03.06 VL (8. Platz)

200m Brust 2.15.48 F (4. Platz)

(Wobei VL= Vorlauf, F= Final, PB= persönliche Bestzeit) 

 

Insgesamt kann ich auf einen guten und lehrreichen Wettkampf zurückblicken, welcher von neuen persönlichen Bestzeiten, neuen Erfahrungen, Eindrücken bis zu neuen Schwimmkollegen aus verschiedenen Ländern alles beinhaltete. 

Das Ziel der CISM Wettkämpfe "Friendship through Sport" wäre damit sicherlich erreicht.

Auch wenn es dieses Mal mit dem Exploit nicht geklappt hat, motiviert es mich umso mehr, für die kommenden Wettkämpfe zu trainieren und zu zeigen, was ich auf dem Kasten habe.

 

Noch einmal vielen Dank an Swiss Swimming und die Schweizer Armee, welche diesen  Wettkampf und die perfekten Bedingungen im Vorfeld ermöglicht haben. Speziell möchte ich mich bei Nicolas Messer bedanken, welcher während den letzten drei Wochen mehr oder weniger als Personaltrainer fungierte!

 

(Viele) Impressionen findet ihr hier

Vorbereitungslager Tenero

Schon bald neigt sich das Vorbereitungslager für die Militär-Weltmeisterschaft in Tenero dem Ende zu. Während den vergangenen 2 Wochen in Tenero konnte ich mich mit meinem Coach Nico Messer unter optimalen Bedingungen vorbereiten und endlich wieder einmal tappern. Für die, die den Begriff „tappern“ nicht kennen: Tappern bezeichnet im Schwimmen die Vorbereitungsphase eines wichtigen Wettkampfes, in welcher man die Intensität des Trainings senkt, damit der Körper am Wettkampf selbst erholt und in bester Leistungsform ist. Das heisst so viel wie, dass das Training nicht wirklich hart ist während dieser Zeit und dass man sich erholt und voller Energie (also dem entsprechend gut) fühlt.

Am Donnerstag geht es dann endlich los nach Russland an die CISM Military Games in Samara. Ich freue mich bereits seit 2 Wochen auf diesen Wettkampf, da ich mich sehr gut im Training fühle und die Trainingszeiten auch vielversprechend sind. Ausserdem war ich noch nie in Russland und man hört ja schon ab und zu, dass es im Osten etwas andere Sitten und Bräuche gibt als bei uns. Da ich selbst nicht genau wusste, wo Samara liegt, bis ich es nachgeschaut habe, dachte ich mir, dass eine Karte behilflich sein könnte ;-)

Das Team, welches in Samara starten wird, besteht nur aus zwei Schwimmern in diesem Jahr, da die restlichen Athleten erst gerade an der Europameisterschaften in Glasgow teilgenommen haben und darum ein zusätzlicher Wettkampf nicht wirklich gut in die Saisonplanung gepasst hätte. Da ich mich leider nicht für die Europameisterschaften qualifiziert habe, bin ich natürlich sehr froh trotzdem an einem hochrangigen Wettkampf teilzunehmen. 

Heute habe ich noch Bescheid bekommen, dass ich beim Summer Camp in Tenero an einer kurzen Fragestunde teilnehmen darf und der nächsten Schwimmgeneration meine Ansichten, Tipps und Tricks für den Schwimmsport weitergeben kann. Darauf freue ich mich jetzt schon riesig!

Bis morgen (Dienstag) werde ich noch in Tenero trainieren, danach einen Tag zuhause verbringen und schlussendlich am Donnerstag Richtung Samara fliegen.  Das Abenteuer kann beginnen ;-)

Sectionals in Austin (12. - 14.07.18)

Eine 8-stündige Fahrt erwartet mich morgen, die mich nach Austin führt. Den langen Weg nehmen wir als Team von der Louisiana State University in Kauf um zu zeigen, dass wir fit für die kommende Saison sind und für die meisten Teamkollegen stellt dieser Wettkampf auch eine Chance dar, sich für die amerikanischen Meisterschaften, die in zwei Wochen stattfinden, zu qualifizieren. Für mich jedoch ist dieser Wettkampf weniger wichtig, da ich das Privileg habe, an den Military World Games in Russland teilzunehmen. 

Der Wettkampf war im Rückblick ein voller Erfolg. Ich konnte über die 100m-Brust- und die 200m-Brust-Strecke jeweils das A-Finale erreichen und dabei meine Leistungsform bestätigen.

Über 200m Brust wurde ich nur wegen 3/100 Sekunde Vierter mit einer Zeit von 2:19.00 und über 100m Brust schwamm ich mit einer Zeit von 1:03.26 auf den 5. Schlussrang. Beide Zeiten sind sehr positiv für den jetzigen Zeitpunkt und ich bin mir sicher, dass ich in Russland an den Militärweltmeisterschaften eine gute Leistung abrufen werden kann. Bis dahin bin ich jedoch noch weiterhin fleissig am büffeln in der Uni und natürlich am trainieren.

Swim meet in New Orleans 09.06.18

Nach einer intensiven Trainingswoche mit vielen Vorlesungen und Trainingseinheiten startete ich am Samstag dem 19.06 am NOLA wave meet in New Orleans. 

Dies war eine super Erfahrung, denn ich konnte zum ersten mal einen lokalen Wettkampf besuchen und erfuhr die Stimmung eines solchen amerikanischen Wettkampfes am eigenen Leibe. Trotz den müden Muskeln, die fleissig unter der Woche beansprucht wurden, konnte ich am Wettkampf gute Zeiten erschwimmen. Am Morgen schwamm ich die 400m-Lagen in 4min 50 Sek. und die 200m-Brust Strecke in 2 min 30 Sek. (nur in Trainingsbadehosen).  Damit qualifizierte ich mich in beiden Rennen als erster fürs Finale. Im Finale schwamm ich dann nur noch 200m Brust, da ich dies so mit meinem Coach abgesprochen habe. Dabei konnte ich mich mit einer Zeit von 2:20.8 um satte 10 Sekunden im Vergleich zum Morgen verbessern (dies war vor allem möglich, da ich am Morgen nur mit meinen Trainingsbadehosen schwamm und weil ich mich am Morgen ein bisschen zurück hielt.)

Diese 200m-Brust Zeit ist sehr vielversprechend für den jetzigen Zeitpunkt und motiviert mich natürlich, in den nächsten Wochen im Training weiterhin vollgas zu geben. 

 

Das Sommersemester steht vor der Tür

Am Montag geht es wieder los mit den Vorlesungen an der Universität hier in Louisiana. Nach der kurzen Erholungsphase mit meinen Eltern bin ich jetzt wieder voll im Trainingsmodus. Da ich über den Sommer insgesamt nur Vorlesungen für 2 Fachgebiete besuche, werde ich auch in den nächsten Monaten den Fokus vor allem auf das Training setzen können.

Äusserst erfreut erfuhr ich auch letzte Woche noch, dass ich im August an den CISM Military World Cup in Samara (RUS) teilnehmen darf und somit die Schweiz an diesem internationalen Wettkampf vertreten kann. 

Damit ich in Russland meine volle Leistung abrufen kann, werde ich im Vorfeld des Wettkampfes ein 2-wöchiges Trainingslager mit perfekten Trainingsbedingungen in Tenero absolvieren. Dies wird mir sicherlich helfen den Jetlag zu verarbeiten und mich an das neue Trainingsumfeld zu gewöhnen. 

 

Zu guter Letzt möchte ich mich auch noch ganz herzlich bei der Schweizer Spitzensport Armee bedanken, welche diese Trainingsbedingungen in Tenero und die Teilnahme am Wettkampf selbst ermöglichen!

 

Ich freue mich jetzt schon riesig auf den Wettkampf und den kurzen Aufenthalt in der Schweiz, und ich hoffe natürlich, dass ich während dieser Zeit noch einige von euch sehen werde.

Alles Gute zum Geburtstag Carina!

Wie ich schon erwähnt habe, bin ich zur Zeit mit meinen Eltern in Florida unterwegs. Momentan befinden wir uns im schönen historischen Städtchen St. Augustine an der östlichen Küste. Heute am 21. Mai spielt das Wetter leider ein bisschen gegen uns, trotzdem gingen wir schon am Morgen joggen und machten ein paar Yogaübungen, damit wir fit bleiben. Dies ist vor allem für mich wichtig, damit ich nach den Ferien direkt wieder mit dem Training fortfahren kann.

 

Gerade jetzt liege ich auf dem Bett in unserem kleinen Airbnb-Apartment, welches einer umgebauten Garage ähnelt, aber sehr schick und bequem eingerichtet ist. Draussen regnet es, auch wenn es eigentlich im "Sunshine State Florida" nur selten regnen sollte, und in der Stube sind meine Eltern gerade an der Planung für unseren nächsten Aufenthalt, welcher wahrscheinlich in der Nähe von Tallahassee sein wird.

Dies sind für mich perfekte Bedingungen, um ein bisschen nachzudenken und die vergangene Zeit zu reflektieren.

Erst gerade am 11. Mai wurde ich 22 Jahre alt und konnte meinen Geburtstag glücklicherweise mit meinen Eltern in Florida gemütlich feiern. Am 13. Mai war Muttertag und am 15. Mai hatte Carina, meine Schwester, ihren 20. Geburtstag.

Dieses Jahr war es das erste Mal, dass ich am Geburtstag nicht bei meiner Schwester (oder sie bei mir) sein konnte. Irgendwie vermisse ich (und meine Eltern) sie sehr, auch wenn sie ab und zu auch eine "kleine" Hexe sein kann.

Mir ist erst jetzt in den Ferien klar geworden, wie viel ich eigentlich meiner Schwester zu verdanken habe. Für diejenigen, die es nicht wissen, meine Schwester ist geistig behindert und brauchte deshalb schon immer mehr Aufmerksamkeit und Hilfe von meinen Eltern. Dadurch, dass meine Eltern auf Carina schauen mussten, wurde ich schon sehr früh selbständig und genoss das Vertrauen meiner Eltern, die mir sehr viel Freiraum gaben.

Diese Selbständigkeit und auch die Ruhe, mit welcher ich an Herausforderungen herantrete, helfen mir seither im Sport, Studium und werden mir wahrscheinlich auch im Berufsleben behilflich sein. Ohne meine Schwester hätte ich vielleicht nie den Weg eingeschlagen, den ich jetzt auslebe und wäre vor allem nie bereit gewesen, die Schritte von Zuhause nach Zürich und von Zürich nach Amerika zu wagen. Auch wenn es Momente gab, an denen ich mich benachteiligt fühlte, da ich der Einzige mit einer behinderten Schwester war, sehe ich nun immer mehr, dass ich daraus lernen konnte und dass ich darum auch der Mensch/ehrgeizige Athlet geworden bin, der ich heute bin.

Danke Dir Carina! Auch wenn ich momentan auf der anderen Seite des Atlantiks bin, werde ich immer für dich da sein! 

Ab nach Florida

Zum ersten mal seit meinem Wechsel nach Louisiana besuchten mich meine Eltern hier auf dem Campus. Am letzten Mittwoch kamen sie am Flughafen in Baton Rouge an. Mit einer guten Schwimmkollegin holte ich sie am Flughafen ab und zeigte ihnen den Weg zum Hotel, welches sich auf dem Universitätsgelände befindet. Meine Eltern waren ziemlich ausgelaugt vom langen Flug und waren dann auch dementsprechend froh, als wir beim Hotel ankamen. Ich war auch happy, dass alles gut geklappt hatte, und ich machte mich direkt wieder auf den Weg in mein Apartment, um für die letzte Abschlussprüfung (in Chemie) zu büffeln.

Am Freitagvormittag  schrieb ich die Prüfung mit einem guten Gefühl zu Ende, wie ich es auch schon die vorherigen Tage mit Mathematik, Umweltwissenschaften und Physik getan hatte. Endlich war es vorbei und ich konnte meinen Eltern in den nächsten Tage in Ruhe und ohne Unistress den Campus von den LSU-Tigers zeigen.

Am Sonntag machten wir uns dann mit dem Mietauto auf den Weg nach New Orleans (70 Min.), wo wir 2 Tage in einem coolen Airbnb-Apartment verbrachten. Wir unternahmen eine spannende Schiffsfahrt auf dem Mississippi, besuchten den French Market, assen Seefrüchte von der nahen Umgebung und waren erstaunt von der Vielfalt der Läden mit viel künstlerischem Touch.

Nach den zwei Tagen in New Orleans fuhren wir gestern während 3 Stunden nach Pensacola Beach, wo wir uns momentan am Meer ausruhen. Auch hier haben wir ein hübsches Airbnb-Häuschen gefunden, in welchem wir nun die "Dreisamkeit" frönen. Ein bisschen Erholung darf auch einmal sein, sogar für einen Schwimmer ;-).

Langbahn SM in Genf (04. - 08.04.18)

Diese Langbahn-Schweizermeisterschaften, welche, wie schon so oft, in Genf stattgefunden haben, waren irgendwie anders als die anderen davor. Viele vertraute Gesichter waren vor Ort, aber irgendwie hat sich etwas verändert. Ein paar Jahre zuvor war ich einer der Jüngsten im Team, und an dieser SM gehörte ich nach Yannick bereits zu den ältesten Schwimmern der Limmat Sharks, die am Start waren. Diese SM war aber nicht nur speziell, weil ich mich „älter“ fühlte als sonst, sondern auch, weil ich trotz gewohntem Umfeld nicht genau wusste, wie gut ich in Form sein würde, da ich hauptsächlich im Yards-Pool trainiert hatte. Für mich war klar, dass diese SM ein guter Wettkampf für eine Standortbestimmung war. Daher machte ich mir auch nicht unnötigen Druck, gewisse Normen zu schwimmen oder auf das Podest zu kommen. 

 

In den Wochen vor der SM hatte sich das Training sehr gut angefühlt, und darum ging ich auch sehr optimistisch in Genf an den Start. 

Am Donnerstag musste ich dann leider feststellen, dass es am Wettkampf auch anders laufen kann. Über 200m Brust (mein Lieblingsrennen) qualifizierte ich mich am Morgen mit einer Zeit von 2:17.25 als Vierter für das A-Finale. Im Finale konnte ich mich dann leider nicht mehr gross steigern, und ich beendete das Rennen auf dem vierten Schlussrang in einer Zeit von 2:16.44. Damit erfüllte ich die erhoffte Europameisterschaften- und die Nationalkadernorm klar nicht (etwa 3 Sek.).

Trotz einer gewissen Enttäuschung machte ich mir nicht zu grosse Gedanken über den ersten Tag, und ich versuchte am Freitag noch einmal mein Bestes zu geben. Diese Einstellung funktionierte gut, und ich konnte mich mit einer persönlichen Bestzeit von 1:02.72, vorher 1:02.74, für das Finale qualifizieren. Am Nachmittag teilte ich mir das Rennen sehr gut ein, und ich beendete die Strecke mit einer sehr zufriedenstellenden Zeit von 1:02.31 auf dem dritten Rang.

Am Samstag ging ich noch einmal mit der gleichen Einstellung an den Start, und ich schwamm zwei gute Zeiten von 4:34 über 400m Lagen (3. Rang, Vorlauf) und kurz danach 29.56 Sekunden über 50m Brust (4. Rang, Vorlauf). Da die beiden Rennen direkt nacheinander folgten, entschied ich mich im Finale, trotz Medaillenchance in beiden Rennen, nur über die 50m Brust zu starten, da ich in den letzten Wochen mehr für die kürzeren Strecken trainiert hatte, und ich mir darum eine neue Bestzeit unter 29 Sekunden über 50m Brust erhoffte. Leider ging der Plan haarscharf nicht auf, und ich musste mich mit einer Zeit von 29.13 und dem 5. Schlussrang zufriedengeben. (Der Drittplatzierte war nur gerade 15 Hundertstel schneller geschwommen).

Am letzten Tag startete ich am Morgen über die 200m-Lagen Distanz, mit welcher ich mich mit einer Zeit von 2:07.21 für das A-Finale qualifizierte und in der 4x100m Lagen Staffel mit den jungen Sharkies (1:03.4 über 100m Brust).

Im Finale schwamm ich wieder sehr knapp an meiner Bestzeit von 2:06.11 vorbei (2:06.21) und landete dabei auf dem fünften Schlussrang. 

Nach dem Rennen genoss ich noch die verbleibende Zeit mit meinen Schwimmkolleg/Innen, bevor ich die 3-stündige Rückfahrt nach Luzern antrat, da ich meine "Schwimmgspändli" voraussichtlich erst wieder im Dezember sehen werde. 

Fazit: Abschliessend zum Wettkampf kann ich sagen, dass ich im Grossen und Ganzen sehr zufrieden bin mit den geschwommenen Zeiten, obwohl ich natürlich immer noch etwas schneller schwimmen möchte. Leider hat es mir dieses Jahr nicht für die EM oder das Nationalkader gereicht. Gründe dafür sehe ich persönlich in den grossen trainingsspezifischen Veränderungen sowie auch den neuen Herausforderungen, die Uni (Maschinenbau, in englischer Sprache) und den Schwimmsport unter einen Hut zu bringen. Wichtig ist aus meiner Sicht momentan, dass ich weiterhin hungrig auf die kommenden Rennen bleibe, dass ich fleissig trainiere und zu guter Letzt, dass es mir Spass macht (was definitiv der Fall ist.)

 

An dieser Stelle möchte ich mich noch herzlich bei allen bedanken, die meine Webseite ab und zu lesen, die mich unterstützen und an mich glauben.

Speziell möchte ich meinen Eltern danken, die mich während der ganzen SM angefeuert haben und mir diese Erfahrungen in Amerika überhaupt ermöglichen! 

Und natürlich auch meinen Sponsoren:  Fritz-Bösch Stiftung, (Arena) CHRISsport.ch, Mario Z. , Sponser, Hairteam Fuchs und Porto do Vinho!

 

Die Resultate finden Sie hier.

 

SEC Meeting (14. - 19.02.18)

Das "South Eastern Conference-Meeting" (SEC) startete am Mittwoch 14. Februar. Der Wettkampf war sehr beeindruckend. Einerseits war die Stimmung während den 5 Tagen atemberaubend, und die Schwimmer waren hoch motiviert, gute Leistungen zu zeigen.

 

Obwohl ich schon viele Wettkämpfe, wie z.B. die Europameisterschaften oder die Youth Olympic Games gesehen und miterlebt habe, muss ich sagen, dass dieser Wettkampf einzigartig war und klar zu meinen Favoritenwettkämpfen gehören wird.

Als sogenannter Freshman, das heisst soviel wie "Student im ersten Jahr", ging ich nicht wirklich mit grossen Erwartungen an die SEC's. Das Hauptziel des Wettkampfes war, Erfahrungen im Yard-Becken zu sammeln, und meine Zeiten so gut wie möglich zu verbessern. Dies klappte auch wirklich gut. Ich konnte in all meinen 3 Rennen Bestzeiten schwimmen, und mich dabei auch über 200y Brust für das C-Finale qualifizieren. 

Am zweiten Wettkampftag verbesserte ich über die 200y-Lagen Distanz meine Bestzeit von 1:49 auf 1:48,1. Trotz der guten Zeit war ich nach dem Rennen nicht wirklich zufrieden, da ich aufgrund meiner verpatzten, zweiten Wende unnötig Zeit verlor. Ich landete damit auf dem 34. Rang.

Am Samstag schwamm ich im Vorlauf über 100y Brust eine Zeit von 54.4 und qualifizierte mich damit leider nicht für den Final. Die Zeit war ziemlich langsam im Vergleich zu meinen Erwartungen. Deshalb entschied ich mich am Abend zusätzlich ein sogenanntes "Time Trial" zu schwimmen. Schlussendlich schwamm ich die 100y Brust nach all den Finals um 9 Uhr abends ein zweites Mal. Das ganze Team unterstützte mich und feuerte mich bis zu den letzten Metern lautstark an. Als ich zum Scoreboard schaute, war ich überglücklich, als ich die Zeit von 53.8 sah. Mit diesem Gefühl konnte ich dann auch in Ruhe schlafen und mich auf den nächsten Tag freuen.

Am Sonntag war es dann endlich soweit. Ich schwamm mein Paraderennen 200y Brust. Mit einer Zeit von 1:56.64 qualifizierte ich mich als erster  für das C-Finale. Am Nachmittag konnte ich mich leider nicht mehr verbessern und beendete das Renne auf dem 18. Schlussrang. 

 

Für mich war es insgesamt ein guter Wettkampf, und ich freue mich bereits jetzt auf das nächstes Jahr und die SEC-Wettkämpfe. Bis dahin werde ich mich sicher im Yard-Pool wohler fühlen und bin zuversichtlich, meine Zeiten noch um einiges zu verbessern. Das Ziel wäre dann schon in das A-oder B-Finale zu kommen und mich für die NCAA-Championships qualifizieren zu können. ( National Collegiate Athletic Association

 

Ich weiss, es hört sich ziemlich komisch an, wenn ich sage, dass ich momentan mit einem 30. Platz zufrieden bin, aber dies zeigt eben gerade, wie stark die South Eastern Conference ist. Während dem Wettkampf schien es mir so, als wären wir an einer EM oder einem ähnlich wichtigen Wettkampf mit einem sehr guten Level. Hier findet man definitiv immer jemand, an dem ich mich messen kann ;-) .

 

Dualmeet in Athens (13.01.18)

Das vorletzte Dualmeet der Saison ist schon wieder Geschichte, und es verlief für mich ganz okay. Nachdem wir am Vortag in Athens angekommen waren und unser erstes Training im neuen Hallenbad absolviert hatten, ging es am Samstag um 11 Uhr mit dem Wettkampf los.

 

Während den ca. 2 Stunden Wettkampf kam ich insgesamt 4x zum Einsatz. Das erste Mal in der 4x50y Lagen-Staffel, bei der ich mit einer Zeit von 25.8sek über 50y Brust einen ziemlich verschlafenen Start hinlegte. Nach gerade einmal 25min ging es mit dem 100y Brustrennen weiter, bei welchem ich eine Zeit von 56.30 schwamm. Dies war für mich schon etwas besser, aber leider nicht wirklich in der Nähe meiner Bestzeit von 55.8 Sek.. Damit erreichte ich ganz knapp, hinter dem Zweiten und Dritten, den Vierten Schlussrang. In der zweiten Hälfte des Wettkampfes konnte ich mir noch über die 200y Brust einen zweiten Rang und eine neue Saisonbestzeit (unvorbereitet) von 2:02.1 sichern. Ich beendete den Wettkampf mit dem 200y-Lagen Rennen und einer Zeit von 1:51.94, was wiederum eine neue persönliche Bestleistung und 3. Rang bedeutete. Leider verloren wir als Team das Dualmeet, aber es war schon im Vorherein ziemlich klar, dass dies geschehen würde, da das Team der "University of Georgia" für ihre schnellen Schwimmer bekannt ist.

Mit den Wettkampfresultaten bin ich generell sehr zufrieden und ich denke, dass ich noch einiges an Potential auszuschöpfen habe, da ich in der Woche davor einige Tage leicht krank war. 

Als nächster Wettkampf steht am kommenden Wochenende das Dualmeet gegen Texas A&M auf dem Programm. Geaux Tigers! 

Happy New Year!

Lausanne Swim cup (20. - 21.12.17)

Direkt nach der Ankunft in Kloten gingen einige Schwimmer des Schweizerischen Militärteams (darunter auch ich) weiter, um am Lausanne Swim Cup teilzunehmen. Trotz hektischem Programm lohnte sich die Wettkampfteilnahme für mich sehr, da ich wiederum - wie schon in Rio - meinen Standort im 25m-Becken bestimmen konnte und dabei noch meine Wk-Tage absolvierte. In Lausanne genoss ich den Wettkampf in vollen Zügen. Die Organisation, die schnellen Teilnehmer und das aufgerüstete Hallenbad machten den Wettkampf zu einer unvergesslichen Erinnerung. Darüber hinaus konnte ich meinen Vater, meine Schwester und viele Schwimmkollegen endlich wieder einmal sehen, dabei gab es natürlich auch viel zu erzählen. 

Am Wettkampf selber erging es mir ein bisschen besser als in Rio. Ich merkte, dass ich explosiver geworden bin, darunter musste aber auch ein bisschen meine Zuglänge leiden, was mir besonders beim 200m Brust aufgefallen ist. In Lausanne reichte es mir auch nicht für Bestzeiten, jedoch kam ich ihnen etwas näher als in der Woche zuvor. Während dem Wettkampf in Lausanne schaute ich meinen Schwimmkollegen zu, wie sie die Brust-Schweizerrekorde verbesserten. Dies war natürlich nicht besonders angenehm, aber ich probierte es als eine zusätzliche Motivation zu sehen. Einerseits gönne ich allen die hart arbeiten einen Schweizerrekord, aber logischerweise würde ich lieber selber diese Leistungen abrufen.

Im 200m Brust gelang mir am zweiten und letzten Tag eine Finalteilnahme, die ich mit 2:12.07 auf dem sechsten Rang beendete.

Nach dem Wettkampf ging es dann endlich nach Hause zu meinen Eltern. Neben meiner Mutter erfreute sich auch unser Hund "Chinook" besonders an meiner Rückkehr, da er seinen altbekannten Spielkameraden wieder bei sich hatte.

Die Weihnachtszeit habe ich dann im Kreise der Familie gefeiert und nebenbei traf ich noch einige Kollegen von der Umgebung.

World military Games Rio (12. - 15.12.17)

Während den Abschlussprüfungen der Uni, die gut verliefen, bereitete ich mich auf eine lange Reise nach Rio de Janeiro vor. Bereits am Samstag, 9. Dezember, startete meine Reise in Baton Rouge, von dort flog ich nach Houston und Orlando, um den 8-stündigen Flug nach Rio de Janeiro anzutreten. Pünktlich erreichte ich den Flughafen in Rio und wurde dann auch mit militärischer Pünktlichkeit plangemäss von Monteiro, dem Verantwortlichen für die Schweizer Delegation, abgeholt. Das restliche Schweizerteam war bereits am Tag zuvor angereist und konnte sich schon ein bisschen auf der Militärbasis umsehen und den Jetlag versuchen wegzustecken.

Am Sonntagabend hatten wir dann das erste gemeinsame Teammeeting und die Zielbesprechung für die folgenden Tage durchgeführt. Das Schweizer Team hatte ambitionierte Ziele vor Augen, und man merkte bereits vor dem Wettkampf, dass das Team hungrig auf die kommenden Wettkampftage war. 

Für mich persönlich war es jedoch eine komische Situation, denn nach langer Reise und vier Monaten Training im 25yard-Pool war ich mir nicht ganz sicher, wo ich jetzt stand und was für Ziele für mich realistisch waren. Deshalb beschloss ich mir nicht gross den Kopf zu zerbrechen und schwamm einfach mal darauflos ...  .

In den folgenden Wettkampftagen schwamm ich insgesamt sechs mal, davon zweimal in Staffeln. Ich konnte mich leider über keine der Strecken verbessern, aber ich fand dafür heraus, wo ich im 50m-Becken stand und was ich eventuell verbessern konnte, um mir den Wechsel von 25 yards zu 50m zu vereinfachen. Über 200m Lagen und 200m Brust sicherte ich mir aber trotzdem den siebten und achten Platz. 

Durch den Support von Nico Messer, der als Coach vor Ort war, konnte ich dann einige Punkte analysieren und mir für die kommende Saison notieren.  

  50m Brust       29.5 (direkt nach 200m Lagen)

100m Brust   1:03.7

200m Brust   2:19.1

200m Lagen 2:08.8

Nach der Schlusszeremonie des Wettkampfes, bei welcher wir unsere Marschierkünste unter Beweis stellen mussten, durften wir noch zwei weitere Kulturtage in Rio geniessen. Am ersten Tag besichtigten wir ein Militärmuseum der brasilianischen Marine, und danach unternahmen wir noch eine Bootsrundfahrt in der Bucht von Rio. Am letzten Tag vor der Abreise hatten wir noch genügend Zeit, um am Strand noch ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und die Schweizer Botschaft zu besuchen. 

Midseason meet Texas A&M (16. - 18.11.17)

Ein bisschen gar spät folgt mein Bericht über das Midseason Meet in Houston an der Texas A&M University. Aufgrund Abschlussprüfungen und Trainingseinheiten musste ich gewisse Prioritäten setzen und meine Webseite teilweise vernachlässigen. But finally, here it is ;-).

Normalerweise bereitete sich das LSU-Team immer vollständig für dieses Meeting vor, doch dieses Jahr wollten die Trainer etwas Neues ausprobieren. Anstatt komplett ausgeruht am Wettkampf zu starten, kamen wir mit einem kurzen Drop-taper von 4 Tagen in Texas an. Die Konkurrenz - meistens komplett ausgeruht - war natürlich bereit schnell zu schwimmen, und das bekamen wir auch schnell zu spüren.  An den 3 Tagen im Hallenbad vom Texas A&M Universitätsgelände ging regelrecht die Post ab. Katie Ledecky schwamm einen unglaublich schnellen amerikanischen Landesrekord, und viele andere Schwimmer qualifizierten sich schon mit einer A-Norm für die nationalen Meisterschaften im nächsten März. Unser Team ging neben den schnellen Schwimmern von Texas, Utah, Hawaii etc. fast ein bisschen unter, aber auch wir hatten einige gute Leistungen in unseren Reihen. 

Für mich war das Meeting ein voller Erfolg, auch wenn ich weiss, dass noch einiges schneller gehen muss und auch wird. Auf der einen Seite nahm ich das erste mal an einem grösseren amerikanischen Wettkampf mit verschiedenen Teams teil. Dies ist für mich sehr wertvoll, um mich an das amerikanische System zu gewöhnen. Klar es ist schlussendlich "nur" schwimmen, aber ausserhalb des Pools, vor und nach dem Rennen, bestehen auch grosse Einflussfaktoren, mit denen man gut umgehen können sollte. Auf der anderen Seite konnte ich jedes meiner fünf Rennen verbessern und mich mit den neuen Bestzeiten für das Finale qualifizieren. In den Finals beendete ich das Rennen meistens auf dem 6. - 8. Rang, was für den Anfang nicht schlecht ist. 

Meine Rennen im Überblick:

100y Brust 54.57  (7. Rang)

200y Brust 1:58.83 (6. Rang)

200y Lagen 1:49.64 (13. Rang)

100y Freistil-Staffel 45.5 

200y Freistil-Staffel 1:40.74 

50y Brust Staffel 24.9 (4. Rang)

 

Nach einem langen und intensiven Wochenende kam ich früh am Sonntag morgen in Louisiana an. Die folgenden Wochen  bestanden dann hauptsächlich aus Büffeln für die Abschlussprüfungen und zahlreichen Trainingseinheiten. Gerade heute, am 8. Dezember, habe ich meine letzte Semesterprüfung hinter mich gebracht, und ich bin jetzt froh, dass ich ein bisschen schulfreie Zeit geniessen kann.

Morgen werde ich dann nach Rio de Janeiro fliegen, um mit dem Swiss Military Team an den World Military Games zu starten. Ich hoffe, dass ich nach 4 Monaten im Yards-Pool immer noch weiss, wie ich im Langbahnbecken schwimmen muss ;-). Danach werde ich direkt noch am 20. und 21. Dezember am Lausanne Swim-Cup teilnehmen, um zu schauen, wie gut  ich mit meinem Yard-Training vorankomme.

Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Copacabana, auf einen schnellen Wettkampf und auf meine Familie und Freunde in der Schweiz.

Liebe Grüsse aus Baton Rouge und allen eine schöne Weihnachtszeit, wenn man sich bis dahin nicht sieht! Luca

Dualmeet gegen SMU (03.11.17)

Am Freitag hiess es wieder einmal Showtime. Das Schwimmteam der Männer und Frauen der LSU-Tigers schwamm gegen die Southern Methodist University in Dallas, und ich natürlich mitten drin. Nach einer 8-stündigen Busreise durch Louisiana und Texas kamen wir am Donnerstag endlich in Dallas an. Wir gingen direkt zum brandneuen Schwimmpool der Universität, um das Vorbereitungstraining zu absolvieren. Nach einer relativ intensiven Trainingseinheit gingen wir zum Hotel, um unsere Sachen auszupacken, eine Mahlzeit einzunehmen und das anschliessende Teammeeting zu halten. Am Freitag hatten wir eine zweite Trainingseinheit im Bad der Uni, bevor wir um 19:00 Uhr den Wettkampf gegen die SMU Mustangs starteten.

Ich hatte ein volles Programm mit den Rennen 50 Br (Staffel), 100 Br, 200 Br und 400 Lagen. Ich startete den Wettkampf nicht wirklich gut mit einer Zeit von 25.8 über 50y Br (1. Platz) und 56.8 in 100y Br (2. Platz). Trotzdem konnte unser Team schon von Anfang an klare Zeichen setzen und die Führung übernehmen. Dies wurde jedoch auch von unseren Coaches erwartet. In der zweiten Hälfte des Wettkampfes startete ich noch über 200y Br und 400y Lagen. In beiden Rennen konnte ich eine persönliche Bestzeit verwirklichen und mir den ersten Platz sichern. Dabei lernte ich aus meinen Fehlern, die ich in Pittsburgh gemacht hatte und konnte diese nun auch entsprechend ausmerzen. Ein Beispiel dafür ist beispielsweise, dass ich in Pittsburgh über die 400 Lagen-Distanz viel zu schnell angegangen bin, und darum am Schluss keine Reserven mehr übrig hatte. Dieses Mal bin ich kontrollierter über die erste Hälfte des Rennens geschwommen und konnte dadurch am Schluss noch einmal Gas geben. Dies reichte schlussendlich für eine sehr gute Bestzeit von 3:58.89 und lieferte den Zuschauern ein sehr spannendes Rennen, da sich das Rennen erst in den letzten 5 Metern entschied.

Nach dem Wettkampf kehrten wir ziemlich erschöpft, aber sehr glücklich über unseren Sieg, zurück ins Hotel. Am Samstag morgen trainierten wir dann noch einmal für 2 Stunden bevor wir die lange Rückreise antraten. 

Meeting in Pittsburgh (20. - 21.08.17)

Das erste Meeting ausserhalb von Louisiana fand für mich ich in Pittsburgh statt. Nach einem langen Flug kamen wir dort an. Pittsburgh war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Standort für die amerikanische Stahlindustrie, und dies fand ich am Freitag ziemlich schnell heraus. Einige Stahlbrücken führen über die zwei Flüsse "Monongahela" und "Allegheny", welche im Ohio-Fluss münden. Der Universitätscampus, der auf einem kleinen Hügel positioniert ist, gefiel mir auch vom ersten Moment an, da ich endlich wieder einmal eine Art von Bergen sah (in Louisiana ist leider alles flach)!

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen am Donnerstag, verging die Zeit dann relativ schnell bis zum Start des Meetings am Freitag. Wir traten gegen die Universitäten von Pittsburgh und von Virginia an. Wir starteten gut mit unseren Turmspringern, welche sehr starke Leistungen erbrachten. Die ersten Rennen, inklusive der 4x100m Crawl Staffel verliefen sehr gut. Danach mussten wir aber leider schnell feststellen, dass wir das Glück nicht wirklich auf unserer Seite hatten, da wir immer sehr knapp verloren und dabei wichtige Punkte vergaben. Zudem ist unser Lang-Distanz-Schwimmer verletzt und konnte leider nicht antreten, was für unser Team eine grosse Herausforderung darstellte. 

Ich startete mit dem 400-yards-Lagen Rennen, welches schmerzhafter war, als ich zuerst dachte. Trotz des kurzen Pools bemerkte ich bald, dass aufgrund der kürzeren Distanz eine höhere Intensität gefordert ist. Ich beendete das Rennen mit schmerzenden Beinen in einer ganz guten Zeit von 4:01.

Das 100y-Brust Rennen beendete ich mit einer persönliche Bestzeit von 55.96. Mit dieser Zeit landete ich ganz knapp auf dem zweiten Rang. Somit konnte ich schon am ersten Tag einige Punkte für unser Team sammeln. Am Schluss des ersten Wettkampftages fand dann noch die 4x100m Lagen-Staffel statt, in der wir wegen eines Frühstarts von mir leider disqualifiziert worden sind. Ansonsten hätten wir die Staffel jedoch gewonnen.

Am Samstag startete ich dann noch über 200y Brust (6ter Rang) und in der 4x50 Lagen-Staffel, die wir gewannen. Nach dem Meeting hatten wir dann noch reichlich Zeit für uns, bevor wir am Sonntag morgen nach Louisiana zurück flogen. 

Dieses Wochenende konnte ich jedes meiner Rennen verbessern, und ich lernte auch viel über die neuen Verhältnisse. Es ist sehr beeindruckend, wie kompetitiv das amerikanische Schwimmsystem der Universitäten ist. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Wettkämpfe, die mich bestimmt fordern werden. 

Jedoch muss ich noch einiges lernen, denn bis jetzt konnte ich noch nicht wirklich abschätzen, wie ich die Rennen taktisch angehen soll... .

Unser Team wird alles daran setzen, dass wir das nächste Mal als Gewinner des Meetings zurückkehren.

Liebe Grüsse aus Louisiana :-)

 

 

 

Aktuelle Bilder

time flies (24.09.17)

Diesen vergangenen Freitag bin ich zum ersten Mal für die Louisiana Tigers gestartet. Wir haben in unserem Bad ein Intrasquad-Meeting organisiert. Das heisst, wir haben das Team in zwei Gruppen (Gruppe Purple und Gruppe Gold) aufgeteilt. Danach sind wir in den jeweiligen Teams gegeneinander gestartet. Es war eine coole erste Erfahrung im 25-yard Pool und ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Wettkämpfe. Mir gefällt vor allem der Teamgedanke, den man in Europa nicht gleich ausgeprägt findet. Man startet als ganzes Team und jedes einzelne Rennen und jedes einzelne Teammitglied zählt und kann somit auch eine entscheidende Rolle spielen. Ich startete am Freitag über 100y Brust und 50y Brust, 100y Freistil in der Staffel. Im 100y-Brustrennen schwamm ich eine Zeit von 56.64. Dies ist laut meinen Teamkameraden eine sehr gute Zeit für diesen Zeitpunkt. Als ich das Rennen beendete und zur Anzeigetafel schaute, wusste ich zuerst nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht, denn ich hatte wirklich keine Ahnung, was diese Zeit bedeutete. Die Trainer und Teamkameraden waren jedenfalls sehr zufrieden und ich sowieso, denn ich schwamm 3 Bestzeiten aus 3 Rennen. (Da ich keine Bestzeiten hatte bis jetzt, war dies jedoch nicht sehr schwierig ;-)).

Am Samstag hatten wir, trotz dem strengen Meeting am Freitag, ein sehr hartes Training. Da ich hier in Amerika in einer Art Sprintgruppe bin, war ich früher fertig als die andere Trainingsgruppe. Dies war eine völlig neue Erfahrung für mich, denn ich war vorher noch nie in einer Sprintgruppe. Ich dachte immer, die Sprinttrainings seien locker, aber das Samstagtraining bewies mir das Gegenteil. Der Hauptteil bestand aus etwa 42 Minuten Sprints und als "Pause" machten wir Rumpfübungen.

Nach dem Training schlief ich zuerst einmal eine Stunde, da ich so erschöpft war, und danach spielten wir Tailgate-Games mit unseren Rekruten. Rekruten bedeutet in diesem Kontext neue Schwimmer, die vielleicht in einem Jahr an unserer Universität ein Studium beginnen möchten. Zur Krönung des Tages schauten wir noch das Football-Spiel LSU gegen Syracuse. Das Footballstadium war ziemlich gut besetzt, und im Stadium war eine riesen Stimmung anzutreffen.

Mittlerweile verstehe ich die Spielregeln schon viel besser, und das Zuschauen machte mir darum umso mehr Spass.

Heute am Sonntag schlief ich ausnahmsweise mal aus und lernte für die kommende Woche. Nächste Woche habe ich am Donnerstag meinen ersten Mathetest und am Freitag das erste richtige Dualmeet. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf. (auf das Dualmeet - nicht auf den Mathetest) J

  

 

Vom unwetter verschont (04.09.17)

Momentan hört man viel über Unwetter in der Region um den Golf von Mexiko, denn es ist wieder einmal Hurricansaison. Der Hurrican "Harvey" hat letzte Woche in der Region Texas gewütet; glücklicherweise waren wir in Louisiana nicht wirklich davon betroffen. Es hat während der letzten Woche etwa 3 Tage durchgeregnet, aber es kam nicht zu Überschwemmungen oder grösseren Schäden. Ich muss mich trotzdem noch an das Wetter gewöhnen, denn leider ist das Gewitter nicht wie in der Schweiz nach 30 Min. vorbei , sondern es regnet den ganzen Tag lang. Das Wetter motivierte mich dafür um so mehr, etwas für die Universität zu machen.

Neben der Uni sind wir schon recht fleissig am Trainieren. Die Trainingsstunden summieren sich langsam, und die Intensität nimmt auch zu. Neu in meinem Trainingsalltag ist hauptsächlich ein Kraftzirkel, welchen wir jeweils 3mal pro Woche von 6:00-7:00 absolvieren. Der Zirkel besteht aus 28 verschiedenen Übungen und dauert etwa 15- 30 Sekunden pro Übung. Die Intensität ist dabei immer bei 100%, und unser Krafttrainer schaut, dass wir auch wirklich 100% geben. Dabei kann er schnell laut werden, und wenn es ihm gerade passt, müssen wir (das ganze Schwimmteam) die Übung wiederholen. 

Trotz dem harten Training geniesse ich es, mit dem ganzen Schwimmteam zu trainieren und uns gegenseitig zu pushen. Es gefällt mir hier sehr, und ich glaube auch, dass ich von dieser Trainingsphilosophie noch einiges lernen und verbessern kann. 

Die erste Woche (08.08 - 15.08.17)

Mittlerweile bin ich schon mehr als eine Woche auf der anderen Seite des Atlantiks. In Baton Rouge hatte ich die ersten 2 Tage ein gemütliches Programm, welches vor allem aus Einkaufen bestand, und somit hatte ich auch genügend Zeit, um den 7stündigen Jetlag zu verarbeiten.

Am 10.  August startete das offizielle Programm mit dem internationalen Orientierungstag. Wir erhielten sehr viele Infos, und am Ende des Tages war ich froh, dass ich mit meiner Schwimmkollegin von England ein kurzes Training im Universitätspool absolvieren konnte. Die folgenden Tage waren vor allem geprägt mit administrativen Dingen, wie beispielsweise die Visa-Dokumente und Testergebnisse einzureichen, sowie eine sogenannte TigerCard und eine amerikanische Telefonnummer zu besorgen. Ich probierte zudem, jeden Tag eine Trainingseinheit einzubauen. Dies funktionierte relativ gut.

Da der eigentliche Schwimmpool noch geschlossen ist, gingen wir im sogenannten UREC-Center trainieren. Dieses Gebäude ist ein Traum für jeden Sportler. Neben einem Indoorpool, Squashplätze, Sporthallen, Kraftgeräte, Volleyballfelder und Tennisplätzen beherbergt das Center auch eine Indoor-Rennstrecke, die sich über mehrere Stockwerke erstreckt und einen Outdoorpool mit Strömung in LSU-Form. (Link

Am Dienstag, 15.08.,  fand noch der allgemeine Orientierungstag auf dem Universitätscampus statt. Die Verantwortlichen zeigten uns die verschiedenen Gebäude und gaben uns einen Einblick in unseren zukünftigen Wochenplan. 

Am Mittwoch halfen wir noch als Schwimmteam den neuen Studenten einzuziehen. Dies war auch die erste Gelegenheit, alle Schwimmkollegen zu treffen und sich kennenzulernen.

Ein grosser Schritt (08.08.17)

Heute, am 8. August, ist es endlich soweit. Die Reise in die Vereinigten Staaten steht vor der Tür. Gestern habe ich noch fleissig gepackt, heute sitze ich bereits am Flughafen Zürich (9:44 Uhr) und schreibe vor dem Gate D36 diesen Bericht. Kurz davor musste ich mich von meinen Eltern verabschieden, die mich extra noch zum Flughafen fuhren, um mich noch möglichst lange zu sehen.  Ich bin nicht wirklich nervös, ein bisschen verträumt, so wie ich halt immer ein bisschen bin. Jedoch ist mir klar, dass eine grosse Veränderung bevor steht, die ihre gute wie auch fordernde Seite hat. Im Grossen und Ganzen kann ich es aber kaum erwarten, und ich freue mich, dass es endlich los geht.

Mittlerweile ist es 9:48 Uhr, und der Verantwortliche vom Gate hat bereits das Check-In gestartet. In wenigen Minuten werde ich in das Flugzeug nach London einsteigen.

Nach einer Pause von 90 Min. in London bin ich schon wieder auf dem Weg nach Dallas (Texas). Mittlerweile habe ich  mir schon 3 Filme angeschaut, und der Flug will trotzdem nicht zu Ende gehen... Schlafen sollte ich jetzt auch nicht unbedingt, weil es erst Mittag ist in der Zeitzone von Louisiana.

Schlussendlich landet das Flugzeug sicher in Dallas. Dort muss ich mein Gepäckstück ein zweites Mal einchecken und durch die USA-Passage gehen, in welcher sie mich nach dem Grund der Reise und des Aufenthaltes ausfragen.

Trotz einer verlängerten Kontrolle kann ich mit genügend Zeit vor dem Gate E35 warten und gemütlich eine Pizza essen. Also wirklich, Pizza kann man dieses Ding nicht nennen... . Es sieht aus wie eine Wähe mit sehr viel Käse und einer guten Schicht Salami. Sehr gesund jedenfalls ;-). Wahrscheinlich habe ich einfach ein schlechtes Restaurant ausgewählt.

Vom letzten 2-stündigen Flug von Dallas nach Baton Rouge realisiere ich nicht wirklich viel. Bereits ziemlich müde steige ich ins Flugzeug ein und im nächsten Augenblick, in dem ich wach bin, befindet sich das Flugzeug bereits im Landeanflug. "Did you sleep well", werde ich noch von der Flight Attendant gefragt, und dann befinde ich mich schon wieder ausserhalb des Flugzeugs.

Überglücklich, dass die Reise endlich vorbei ist, nehme ich am Flughafen mein Gepäck vom Laufband und treffe kurz danach auf meinen neuen Coach David Greyer. Beim Herauslaufen aus dem Flughafen kommt mir eine schwüle Luftschicht entgegen und ich - immer noch mit langen Trainerhosen und Kompressionsanzug - denke: "Wie werde ich das wohl in den nächsten Jahren aushalten?!". David Greyer, der wahrscheinlich geahnt hat, was ich denke, sagt nur ganz cool: "You will get used to it".

15 Minuten später befinde ich mich schon auf dem Campus in Baton Rouge. Die Nacht werde ich bei einem Schwimmkollegen im Apartment verbringen. 

 

SoSM Romanshorn (30.6 - 2.07.17)

Eine lange Schwimmsaison ging am letzten Wochenende in Romanshorn zu Ende. Rückblickend war es eine sehr durchzogene Zeit mit vielen "ups" und "downs".

Schlussendlich konnte ich aber auch dieses Jahr Fortschritte machen, und das ist das Wichtigste für mich. Begonnen hat die Saison mit der Spitzensport RS in Magglingen/Tenero, welche bis in den März andauerte. An der SM konnte ich mich dann vor allem in den kürzeren Distanzen verbessern (bspw. 100m Brust 1:03.0 zu 1:02.74). Nach der Sport-RS kehrte ich dann wieder nach Zürich zurück, um in meinem gewohnten Trainingsumfeld zu trainieren. Mehrere Wettkämpfe haben seither statt gefunden. Leider habe ich während diesem Abschnitt nicht die Resultate geliefert, welche ich mir erhofft habe. Ich denke, dies liegt daran, dass mein Körper nach 4 Jahren Training beim gleichen Trainer eventuell doch einmal einen neuen Trainingsanreiz braucht, um wieder einen Schritt vorwärts zu machen. 

Jedenfalls konnte ich am letzten Wochenende in Romanshorn noch einmal richtig Medaillen sammeln. Insgesamt erhielt ich von 8 Rennen 7 Medaillen. Davon war eine Goldmedaille in 400m Lagen , drei Silbermedaillen über 50m, 200m Brust, 200m Lagen und 3 Bronzemedaillen über 100m Brust, 4x200 F, 4x100 F Staffel dabei. Insgesamt war es sicherlich ein super Saisonabschluss, leider konnte ich mich aber nicht über meine Brust- und Lagenstrecken verbessern. Der Wettkampf gab mir dafür völlig neue Ansichten, was in den Crawlstrecken alles noch möglich ist, da ich diese sonst eher nicht schwimme. 

Nun, nach den 3 intensiven Wettkampftagen, heisst es für mich erstmals Beine ausstrecken und die trainingsfreie Zeit zu geniessen. Um aber trotzdem ein anständiges Wochenprogramm zu haben, habe ich mein Arbeitspensum auf 75% erhöht und werde darum auch öfters Stunden am Bürotisch verbringen.

In diesem Sinne möchte ich mich noch einmal bei Spring Professional und beim Swiss Olympic Athlete Career Programm bedanken, welche mir eine super Arbeitsstelle mit sehr flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen.  Abschliessend möchte ich euch allen eine schöne Sommerzeit wünschen. Ihr hört spätestens von mir, wenn mein neues Abenteuer in Amerika startet. Luca

Schon 21 Jahre alt

Am 11. Mai wurde ich 21 Jahre alt. Leider konnte ich meinen Geburtstag noch nicht wirklich feiern, da neben den zwei Schwimmtrainings, dem Praktikum und dem Krafttraining nur wenig Zeit übrig geblieben ist. Am Samstag werde ich dies jedenfalls in Form eines Grillabends nachholen. Ich freue mich auf das kommende 22. Lebensjahr, welches sicherlich ein abwechslungsreiches Jahr sein wird. Auf die Zeit in den Vereinigten Staaten freue ich mich besonders. Es ist mir jedoch klar, dass es auch nicht immer einfach sein wird, so weit von den Eltern weg zu sein und das Studium mit dem Spitzensport unter einen Hut zu bringen. Doch ich bin zuversichtlich und top motiviert diesen Weg zu gehen. Schönes Wochenende Luca

Start bei Spring Professional

Am Montag, 8. Mai, habe ich bei Spring Professionals mein 3monatiges Praktikum gestartet. Dank den flexiblen Arbeitszeiten ist es mir auch in den nächsten Monaten trotz Doppelbelastung möglich, den Fokus komplett auf den Sport zu setzen. Das Team von Spring Professional hat mich sehr herzlich empfangen, und ich freue mich, ihnen in der nächster Zeit als Unterstützung zur Verfügung zu stehen. Ich finde es super, dass ich nun neben dem Sport einen "Ausgleich" gefunden habe und dass ich erstmals Luft in der Berufswelt schnuppern kann.

Trainingslager in Belgien

Momentan verbringe ich 10 Tage in Antwerpen (BEL) bei einem Schwimmkollegen, welcher ich in Nanjing an den Jugend Olympischen Spielen kennen gelernt habe. Da er auch auf die Brustrennen spezialisiert ist, kann ich das Training mit ihm bestreiten. Während der Zeit hier in Belgien probiere ich möglichst viel zu profitieren und ein paar Dinge für mich mitzunehmen, welche ich dann in meinem Trainingsplan einfügen kann.  Neben den harten Trainings fand ich auch Zeit, die schöne Altstadt und die Shoppingmeile von Antwerpen zu erkunden. Bisher gefällt es mir vorort sehr gut und ich freue mich auf die nächsten paar Tage. Liebe Grüsse aus Antwerpen Luca 

Now it's official

Nach der Besichtigungswoche in Amerika habe ich mich nun endlich entschieden.

Ich möchte meine nächsten 4 Jahre an der Louisiana State University in Baton Rouge verbringen, um  den Sport und das Maschinenbau-Studium optimal zu vereinbaren. Mit diesem Schritt hoffe ich, mich im akademischen Bereich wie auch sportlichen Bereich weiterzuentwickeln. Schlussendlich machte mir die Louisiana State University einen besseren Eindruck, vor allem wegen der vorhandenen Infrastruktur (50m-Pool) und der professionellen Arbeitsweise der Coaches. Ich freue mich jetzt schon, im August ein Teil der Tiger-Familie zu werden. Bis es aber soweit ist, heisst es noch einmal hart zu trainieren und sich zu verbessern. 

GO TIGERS! 

Vereinsmeister 2017 - Limmat Sharks!

Am vergangenen Wochenende durfte ich am wohl emotionalsten und stimmungsvollsten Teamwettkampf der Schweiz für die Limmat Sharks teilnehmen. Das ganze Wochenende hiess es Ein-/Ausschwimmen, Anfeuern, RACEN! Am Samstag schwamm ich ein relativ lockeres Programm, welches nur aus 200m Lagen bestand. Das Rennen beendete ich knapp über meiner Bestzeit in 2:01.69. Leider mussten wir aber nach 2  Rennen auf unseren Delfinspezialisten Nico Van Duijn verzichten, da er sich an der  Schulter, vor lauter anfeuern,  verletzt hatte. Im Allgemeinen schwammen die Sharks sehr gute Bestzeiten, und darum konnten wir schon nach dem ersten Wettkampfstag mit einem Vorsprung von ca. 120 Punkten (von insgesamt ca. 10'000 Punkten) das Hallenbad verlassen und uns ein richtiges Nachtessen gönnen. Aufgrund des unerwarteten Ausfalls von Nico mussten wir für den Samstag unsere Pläne ein bisschen umkrempeln, doch wir hatten zum Glück noch eine gute Option offen.

Am Sonntag starteten wir den Wettkampf- wie am ersten Tag - sehr stark und waren fähig, unseren Vorsprung beizubehalten. Im Verlauf des Nachmittages schwamm ich ein strenges Programm mit drei Rennen, welche ich alle mit einer persönlichen Bestzeit abschliessen konnte!

(100m Brust 1:00.51, 100m Lagen 55.78, 400m Lagen 4:18.98)

Bis am Ende des Wettkampfes blieb es ein offenes Rennen um den Titel zwischen den Limmat Sharks und Uster. Schlussendlich konnten wir uns aber durchsetzen und gewannen somit den Vereinsmeistertitel 2017 der Nationalliga A! Das lautstarke Anfeuern hat sich ausbezahlt und nach der knappen Niederlage vom Vorjahr gegen Genf haben wir uns den Sieg auch wirklich verdient! Dieser Wettkampf war wirklich ein meeegaa Erlebnis, und ich weiss schon jetzt, dass ich wieder gerne dabei sein würde, wenn es nächstes Jahr wieder Zeit für die VM ist. "Leider" werde ich aber sehr wahrscheinlich zu dieser Zeit in Amerika sein... 

Langbahn-SM Genf (23. - 26.03.17)

 

LET'S ROCK THE POOL! , war das Motto und es gelang mir bei 3 von 4 Rennen ziemlich gut. In diesen konnte ich mich steigern und mir insgesamt 2 Bronzemedaillen über 50m und 200m Brust sichern. Zweimal landete ich auf dem vierten Rang, ich war jedoch trotzdem sehr zufrieden, da ich meine Bestzeit in beiden Rennen verbessern konnte. Mein Wettkampfprogramm sah wie folgt aus:

 

Do: 200m Brust Vorlauf 2:16.17 , Final 2:15.12 (3.Rang)

Fr: 100m Brust VL 1:03.39 , Final 1:02.74 (Bestzeit, 4.Rang)

Sa: 50m Brust VL 29.39 , Final 29.09 (Bestzeit, 3.Rang)

So: 200m Lagen VL 2:08.26 , Final 2:06.21 (Bestzeit, 4.Rang)

 

Am Samstag wurde ich für meine Leistung an EM, YOG, Schweizermeisterschaften etc. geehrt und erhielt die Auszeichnung zum Bronze-Athlet.

 

Mit einer Bestzeitenquote von 3/4 kann ich  sehr zufrieden sein, da ich in den letzten Wochen im Militärdienst einige Trainingsumstellungen in Angriff genommen habe. Speziell trainiert haben wir den "Basicspeed", welchen ich im 50m und 100m Brust gut umsetzen konnte. Nun muss ich diesen noch weiter verbessern und die Ausdauer für den 200m Brust beibehalten um den grösstmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. 

 

"Hard work pays off" ist und bleibt mein Motto, aber diese Bestzeiten verdanke ich nicht nur meinem Trainingsfleiss, sondern auch meinem Militärcoach Nicolas Messer, welcher mich in den letzten Monaten optimal betreut hat und während der ganzen Sport-RS alles organisiert hat und damit ein reibungslosen Ablauf der RS ermöglicht hat. Noch einmal vielen, vielen Dank für deine Unterstützung! An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meinen Unterstützern Chrissports.ch (ARENA), der Sporthilfe, Schreinerei Baumgartner Kriens, Fuchs Hairteam bedanken. Speziell möchte ich der Schweizer Armee danken, welchen Schweizer Spitzensportlern ermöglicht den obligatorischen Militärdienst und den Leistungssport unter einen Hut zu bringen.

 

Nächstes Wochenende werde ich in Neuchâtel an den Vereinsmeisterschaften starten und hoffentlich werden wir, die Limmat Sharks, den Titel endlich nach Hause bringen. :-)

 

Da der Militärdienst nun für den Moment durch ist, werde ich ab 1. April wieder in Oerlikon trainieren, Falls also jemand an Schwimmstunden interessiert ist, dann nicht zögern und mir schreiben ;-)

HiPoint Meeting Oerlikon (11. - 12.03.17)

In meinem Trainingsbad, in welchem ich die 4 letzten Jahre verbracht hatte, startete ich mit den Limmat Sharks am HiPoint Meeting. Die zwei Tage verliefen für mich für en jetzigen Moment sehr gut, und ich hatte, wie jedes Jahr, riesen Spass, an den KO-Finals teilzunehmen. Leider reichte es mir am Samstag über 50m Brust nicht in die letzte Runde, aber trotzdem war ich sehr zufrieden mit dem Rennen. Neben den 50m Brust startete ich am Samstag auch über die 200m Brust, welche ich im Final mit einer Zeit von 2:18.45 für mich entscheiden konnte. Am Sonntag startete ich über 50m Freistil, 100m Brust und 200m Lagen. Am Morgen hatte ich nur etwa 5 Min. Pausen zwischen den ersten zwei Rennen, darum entschied ich mich, am Nachmittag nur über die 100m-Brust-Strecke zu starten. Dies bezahlte sich  aus, denn ich schwamm im Finale 1.5 Sek schneller als im Vorlauf mit einer Zeit von 1:03.70 . So schnell war ich bis jetzt noch nie unvorbereitet geschwommen. Nun kann ich mit einem sehr guten Gefühl in die Tapperphase  (für die Schweizermeisterschaften am kommenden Wochenende) starten.

Universitätsbesichtigung (28.02 - 04.03.17)

Nach 3 Wochen Trainingslager in Teneriffa und einem Ruhetag zu Hause ging es für mich schon weiter auf eine grosse Reise. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich nach Amerika geflogen - zum ersten Mal auch ganz allein - um mir die George Washington Universität (GWU) und die Louisiana State Universität (LSU) vor Ort anzuschauen. Denn mein Plan ist es, die nächsten vier Jahre in den Vereinigten Staaten zu verbringen, um Sport und Studium optimal unter einen Hut zu bringen.

 

 Zuerst landete ich in Washington DC und wurde am Flughafen vom Assistant Coach abgeholt. Dieser brachte mich in ein Hotel, in welchem ich meinen Jetlag ein bisschen ausschlafen konnte. Die nächsten zwei Tagesprogramme waren voll ausgelastet mit Terminen, z.B Engineering-Gebäudebesichtigung, Training, Gespräch mit Coaches, Stadttour etc.

Nach zwei Tagen GWU ging es weiter nach Baton Rouge (Louisiana). Bei etwas besserem Wetter wurde ich auch in LSU auf dem Campus herumgeführt, welcher vom Football Stadium, Tigergehege bis zum Hallenbad alles zu bieten hatte. Am Abend konnte ich dann noch selber schnell in den Pool springen und mein Training absolvieren und danach mit dem Schwimmteam ein Softballmatch des Universitätenteams anschauen. Auch wenn ich von Softball nicht wirklich viel verstanden habe, machte mir die Universität einen sehr guten Eindruck. 

Mit vielen neuen Erfahrungen, Bildern und Gedanken im Kopf stieg ich dann am Samstagmorgen wieder in den Flieger nach Zürich ein. Nun muss ich mir in den nächsten Tagen Gedanke machen, wo ich meine nächsten Jahre verbringen möchte. Die Entscheidung sollte jedoch nicht allzu schwer fallen, da die zwei Unis sehr unterschiedlich sind.

 

IMU Uster (04. -05.02.17)

Am Wochenende vor dem Abflug nach Teneriffa startete ich am Internationalen Meeting in Uster.

Im nigelnagelneuen Hallenbad fand das Meeting zum ersten Mal auf der 50m-Bahn statt. An dieser Premiere nahmen auch viele international bekannte Schwimmer teil. Das Niveau war in einigen Rennen darum auch entsprechend hoch.

Ich startete am Wettkampf neben den Bruststrecken (50,100,200m) auch über einige Nebenrennen (50De,100De,100F). Das Ziel des Wettkampfes war, die Zeiten vom CIG -Wettkampf zu verbessern und dies gelang mir. Trotzdem war ich schlussendlich nicht ganz zufrieden, da ich zweimal am Podest vorbei geschwommen bin. 

Nach 2 harten Wettkampftagen konnte ich  mich noch kurz zu Hause ausruhen, bevor ich am Montag nach Teneriffa für ein drei wöchiges Trainingslager abreiste.

Das Wetter und die Trainingsbedingungen sind bis jetzt sehr gut, und nächste Woche dürfen wir dann auch noch den Strömungskanal ausprobieren. Liebe Grüsse aus Teneriffa Luca

Schreinerei Baumgartner

Das neue Jahr hat durchaus positiv begonnen.

Vielen herzlichen Dank an die Schreinerei Baumgartner in Obernau, welche mich ab diesem Jahr unterstützen wird! Ich finde es super, wenn meine Leistung im Wasser auch lokal auf Interesse stösst und jemand an mich und mein Ziel Tokyo 2020 glaubt. Vielen herzlichen Dank!

Challenge International de Genève (CIG)(20. - 22.01.17)

Am vergangenen Wochenende startete ich in Genf am CIG. Einige Schwimmer aus verschiedenen Nationen, wie bspw. Tschechien, Israel und USA nahmen auch am Wettkampf teil. Wir von der Spitzensport-Armee starteten direkt aus dem Training und unvorbereitet und waren darum auch nicht wirklich auf Bestzeitenjagd aus. Im Vordergrund stand vor allem das Wettkampfgefühl und der Trainingseffekt. An den zwei Wettkampfstagen schwamm ich insgesamt 7mal (50m, 200m Br & 200m, 400m La). Wie angenommen, schwamm ich nicht an meine Bestleistungen heran, ich konnte mir aber ein gutes Bild von meiner momentanen Fitness vor Augen führen.

In den kommenden Wochen werden wir intensiv weiter trainieren, damit ich dann spätestens im März richtig fit sein werde. Bis dahin heisst es noch einmal meine Schwächen zu verbessern, welche sich vor allem bei der Wende und beim Start finden lassen. Keep it going Luca

Swim Clinic 08.01.2017

Heute fand im Hallenbad Oerlikon die zweite SwimClinic statt, welche von den Limmat Sharks organisiert wurde. Insgesamt haben 22 junge SchwimmerInnen teilgenommen, welche die SwimClinic mit  Nico van DuijnLisa MamiéFabian MeeusenYannick Käser und Luca Pfyffer verbringen konnten.
Wir von der SwimClinic hoffen, dass alle viel Spass hatten, viel profitieren konnten und dass alle das nächste mal wieder dabei sein werden. Uns hat es jedenfalls sehr gefallen und wir werden bald möglichst wieder eine SwimClinic organisieren. An dieser Stelle noch vielen herzlichen Dank an unseren Supporter Chrissports.ch (Arena). Dank euch konnte jede/r der Sharkies ein kleines Geschenk mit auf den Heimweg nehmen.

Wir wünschen allen einen guten Start in die Langbahnsaison und bis bald.

GO Sharks!!💪

Merry Christmas and a happy new year

Hallo meine treuen Leser! Ich wünsche Euch allen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2017. Viel Glück, Gesundheit und eine Menge schöne Momente wünsche ich euch allen!

Besonders bedanken für das Jahr 2016  möchte ich mich bei meinen Eltern, welche mich immer unterstützen, meinen Sponsoren:

Chrissports (Arena), welche mich mit Schwimmequipment und Badanzügen ausrüsten und dem Hairteam Fuchs, die schauen, dass ich mit einem aerodynamischen Haarschnitt am Wettkampf starte! Vielen Dank!

Bis bald. LG Luca

Burgerstein Vitamine

Um im Militärdienst nicht schlapp zu machen, habe ich mir für die kalte Jahreszeit einige Nahrungsergänzungsmittel von Burgerstein bestellt und schon letzte Woche erhalten. Ein Bidon und ein Mikrofasertuch war auch noch mit dabei. Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

5. Woche Spitzensport RS

Immer mehr gewöhne ich mich momentan an den Alltag im Spitzensportzentrum Magglingen. Auf dem Tagesplan stehen meistens zwei Training, jeweils ein Kraft/Athletiktraining und ein Schwimmtraining, und ein Ausbildungsblock zum MSL (militärischen Sportleiter), welcher meistens um die zwei Stunden dauert. In Magglingen läuft die ganze Ausbildung ein bisschen weniger militärisch ab. Es hat sich aber trotzdem das eine oder andere Wort in meinen Wortschatz eingenistet, wie beispielsweise: "Hier!", "Verstande!" etc.

Im Training fühle ich mich fit und ich freue mich auf die kommenden Wochen und Trainings, welche ich mit meinen Schwimmkollegen Nils, Aleksi, Yannick, Svenja und mit unserem Coach Nicolas Messer absolviere. Zwischen den Trainings regenerieren wir uns - sogar die Sauna und das Kältebad können wir benutzen - oder wir nutzen die Zeit, um Karten zu spielen. Am Freitag können wir schon um 13:30 abrücken ("sie können verfügen!"), d.h für mich, dass ich dann direkt nach Kriens gehe, dort noch trainiere und dann Zuhause schlafe. Je nachdem trainiere ich dann am Samstag in Zürich bei den Limmat Sharks oder zuhause in Kriens. Am Sonntag bis spätestens 23:30 Uhr heisst es dann wieder: "Daher!" ;-)

 

Falls Ihr mir ein paar extra Energiestoffe schicken wollt, dann zögert nicht und schickt mir doch ein Packet an:

Rekr. Pfyffer Luca ("Hier!")

Spitzensport-RS 3/16

2532 Magglingen

Kurzbahn-SM Savosa (18 - 20.11.16)

Heute, am Freitag den 18.11.16, startete ich über die 200m- und über die 400m-Lagenstrecke und konnte mich sogleich für das A-Finale in 200m Brust (2:13.32) qualifizieren. Ich  bin mit einer Zeit von 2:13.31 auf dem zweiten Schlussrang gelandet. Über 400m Lagen fehlten mir mit einer Zeit von 4:22.6  nur mickrige 3 Zehntel Sekunden um mir eine zusätzliche Medaille zu sichern. 

Die Zeiten sind für die momentane Trainingssituation (3-4mal pro Woche) zufriedenstellend und ich bin froh, dass ich die militärische Grundausbildung nun abgeschlossen habe. Ab Montag werde ich dann in Magglingen bessere Trainingsbedingungen antreffen und hoffentlich auch bessere Zeiten schwimmen.

Resultate Samstag:

100m Lagen 56.92 (3. Platz)

50m Brust 28.78

50m Crawl 23.7 (4x50m Crawl-Staffel)

 

Resultate Sonntag:

100m Brust 1:01.91

200m Lagen 2:05.12

50m Delfin 25.1 (4x50m Lagen Staffel)

 

Wie schon erwähnt bin ich mit meinen Leistungen an der KBSM in Savosa zufrieden. Obwohl ich keine Bestzeiten (in den Hauptrennen) erzielt habe, konnte ich meine Form, trotz den erschwerten Trainingsbedingungen, bestätigen. 

In der kommenden Woche werde ich wieder in Magglingen in der Spitzensport RS sein und dort auch meine Trainings absolvieren. Für die von euch, die sich unter der SpiSpo-RS nicht viel vorstellen können, würde ich sonst gerne einen normalen Tagesablauf beschreiben. 

Schreibt mir doch in mein Gästebuch, ob Ihr interessiert seid oder Fragen habt...

Liebe Grüsse aus Magglingen  Luca

Eine grosse Umstellung

Die erste Woche Militär ist überstanden. Viele neue Dinge habe ich gesehen und gelernt. Jetzt kann ich mich sogar korrekt bei einem höheren Leutnant anmelden, weiss was das Tenü A -C ist und habe drei wichtige Punkte zum Militär erfahren:

1. Ordnung (bei so viel Material ist das schon fast zwingend)

2. Pünktlichkeit (sonst muss der ganze Zug auf dich warten oder du hast noch weniger Schlaf)

3. Respekt (gehört immer dazu)

Diese Woche konnte ich leider nur 3 Wassertrainings und ein Krafttraining absolvieren. Allgemein war ich dann aber froh, dass ich nicht noch mehr Training hatte, denn mit wenig Schlaf und langem herumstehen, sei es im "Achtung" oder im "Ruhen", werden die Beine mit der Zeit schon ziemlich müde. Jetzt weiss ich auch wieso sie uns vor dem Militär empfohlen haben, die Kampfstiefel einzulaufen ;-)

Trotz müden Beinen und einer grossen Umstellung freue ich mich auf die nächsten Wochen, welche trainingsintensiver sein werden.  

Spitzensport RS

Endlich ist es soweit. Am Montag 31.10.16 beginnt für mich die Spitzensport RS in Thun, Magglingen und Tenero. Die erste Woche wird wohl noch nicht sehr trainingsintensiv werden, da die Grundausbildung auch für die Sportsoldaten gleich aussieht. Ich hoffe aber, dass ich trotzdem einmal pro Tag ins Wasser gehen kann, damit ich das Wassergefühl nicht verliere.

Nach der Grundausbildung sieht es dann trainingstechnisch schon viel besser aus, und spätestens in Tenero werden wir die Möglichkeit haben, zweimal pro Tag zu trainieren.

Falls Ihr im Verlauf der SpiSpoRS an mich denkt und mir ein Packet schicken wollt, werde ich die Adresse hier auf der Webseite publizieren und bei Bedarf aktualisieren. Ich freue mich jetzt schon mit dem SpiSpoRS-Team die RS zu beginnen und hart zu trainieren.

ISF Aachen (22. - 23.10.16)

Ein Tag nach der Ankunft vom Trainingslager in Bulgarien sass ich bereits wieder im Flugzeug nach Düsseldorf, um am internationalen Swim Festival in Aachen teilzunehmen. Das relativ alte und ziemlich kleine Bad war vollgestopft mit SchwimmerInnen von Belgien, Deutschland, Holland und der Schweiz. 

Am Ankunftstag schwamm ich bereits die 400m Lagenstrecke in einer Zeit von exakt 4:30.00 und landete damit auf dem 4. Rang. Am Samstag ging es dann leider mit einem 4. Platz über 200m Brust weiter (2.15.5). In den zwei anderen Rennen schied ich bereits im Vorlauf aus, da das Niveau ziemlich hoch war, obwohl die meisten Schwimmer unvorbereitet starteten. (50m Brust 29.88 und 100m Lagen 58.1)

Am Sonntag konnte ich auch nicht aufs Podest schwimmen und landete (schon wieder) im Finale auf dem 4. Platz über 200m Lagen mit einer Zeit von 2:05.8 und über 100m Brust in einer Zeit von 1:03.23 auf dem 10. Rang.

Die Zeiten waren nicht sehr gut, aber das habe ich nach dem harten Trainingslager auch erwartet. Es war trotzdem ein cooler Wettkampf, und ich konnte zum ersten Mal für das Schweizer Army Team starten. Ab Montag heisst es dann ab ins Militär!

Trainingslager Varna BUL (07. - 21.10.16)

Die letzten zwei Wochen (07.10 - 21.10.16) verbrachte ich im Trainingslager in Varna (Bulgarien). Es waren zwei intensive Wochen mit vielen Trainingseinheiten, welche vor allem auf Grundlagentraining basierten, also vor allem Freistilserien und mindestens 6 km pro Training. Wir, als relativ junges Eliteteam der Limmat Sharks, haben gut trainiert und uns gegenseitig angespornt, schnell zu schwimmen. Leider hat das Wetter nicht gerade gut mitgespielt, und es war dann halt zum Teil recht kalt und windig. Obwohl ich gut darauf geachtet habe, dass ich nicht mit nassen Haaren etc. herumlief, musste ich dann doch ein Training krankheitshalber aussetzen. Gestern, am 20.10 bin ich bereits nach Zürich heimgeflogen, um das kommende Wochenende in Aachen (DE) am Internationalen Swim Festival zu starten. Den Wettkampf schwimme ich unvorbereitet, erhoffe mir jedoch trotzdem gute persönliche Resultate.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Clubmeisterschaften 10.09.16

Nach einem strengen Morgentraining und zusätzlichem Krafttraining schwamm ich am Samstag an den Clubmeisterschaften der Limmat Sharks in Altstetten. Ich konnte mir dabei den Titel über die 4x50m Lagen ergattern und war natürlich sehr froh, zum ersten mal als Clubmeister der Sharks auf dem Podest zu stehen. Der Event wurde super organisiert, hat viel Spass gemacht und am Schluss hoffe ich, dass die kleinen Sharks top motiviert - wie auch ich - in die Saison starten werden.

Aufnahme im Nationalkader

Seit 2012 bin ich nun im Nationalkader, zuerst im Nachwuchsbereich (Schwimmverein Kriens), heute im Elite-Team (Limmat Sharks).

Dies ist nicht selbstverständlich, da Faktoren wie z.B die enorme Änderung der Limitenzeiten vom letztem zu diesem Jahr oder Verletzungen etc., es massiv erschweren können, dass man "am Ball" bleibt. Bis jetzt hatte ich das Glück auf meiner Seite und habe mich nie verletzt oder ernsthaftere gesundheitliche Probleme gehabt. Dafür bin ich natürlich sehr dankbar.

PS: Man muss sich auch relativ dumm anstellen, sich während dem Schwimmtraining eine Verletzung zuzuziehen ;-), ausser natürlich durch Ueberlastung.